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Cafeteria im Spieker - jeden Donnerstag von 14:00 bis 18:00 Uhr



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Buldern: Schließanlage schützt vor Fahrraddieben

Optimalen Schutz vor Dieben bietet ab sofort die neue Fahrradschließanlage am Bahnhof in Buldern. Neben der neuen Park+Ride-Anlage hat die Stadt damit Platz für 36 Räder geschaffen. Ein Dach schützt die Drahtesel zusätzlich vor Wind und Wetter.

Und so funktioniert die Schließanlage: Gegen einen Pfand von 20 Euro können Radfahrer einen Zugangs-Chip beim Dülmen Marketing e.V. erwerben. Zunächst für ein Jahr können so Besitzer eines Chips die Anlage jederzeit und kostenlos nutzen. Auch Besitzer von Pedelecs hat die Stadt bei diesem Konzept bedacht: In der Anlage ist eine E-Bike Ladestation angeschlossen, die mit Münz-Pfand-Schlössern ausgestattet ist. Eine LED-Beleuchtung sorgt zudem im Dunkeln für ausreichend Licht.

Insgesamt stehen am Bahnhof Buldern nun 256 überdachte Fahrradstellplätze zur Verfügung.

Fahrradschließanlage Bahnhof Buldern

Die neue Fahrradschließanlage am Bahnhof in Buldern bietet ab sofort Schutz für 36 Räder.
Foto: Stadt Dülmen/Hustert

Fahrradschließanlage Bahnhof Buldern

Auch Pedelec-Fahrer wurden bedacht: An einer neuen E-Bike Ladestation können sie ihre Drahtesel wieder auftanken.
Foto: Stadt Dülmen/Weller




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Bulderner Oktoberfest - Bericht Streiflichter




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Historischer Dorfrundgang

Buldern. Wir schreiben den Juni des Jahres 1933. Ein brutaler Überfall der NSDAP auf das Schloss Buldern schockiert die Bevölkerung im Ort. Das Ziel des Anschlags erfüllt sich: Baron Romberg - den Nationalsozialisten ist er schon seit Langem ein Dorn im Auge - ergreift die Flucht. Auch der rebellische Bürgermeister Devens kann dem Druck der Partei nicht lange standhalten und verabschiedet sich aus seinem Amt. Adolf Hitlers NSDAP regiert nun auch in Buldern. „Die Machtübernahme hätte auch juristisch vonstattengehen können, die Nazis zogen rohe Gewalt vor“, erklärt Dr. Dieter Potente.
Elf Jahre später, am 30. März 1945, übernehmen die Alliierten das Dorf. Nach einem zwölfstündigen Kampf auf dem Hof der Firma Schäpers-Temming, geben sich die Nationalsozialisten geschlagen. „Das war eines der größten Gefechte, die es Ende des Zweiten Weltkrieges überhaupt noch gegeben hat“, betont Potente.
Zahlreiche Besucher führt der Dülmener Historiker und Autor der Buches „Nationalsozialismus im Dorf“ am Sonntag durch ganz Buldern, entlang verschiedener Plätze, an denen noch immer Spuren der NS-Zeit haften. Den Startpunkt des historischen Rundgangs bildet das Kriegerdenkmal auf dem Spiekerplatz. „Der Platz spielte für die Nazis die wichtigste Rolle im Dorf“, sagt Potente. „Versammlungen, Aufmärsche und Feiern der NSDAP fanden hier statt.“

 



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