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Cafeteria im Spieker - jeden Donnerstag von 14:00 bis 18:00 Uhr



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Ein musikalischer Glückstag - Mittagessen mit Harfe

Buldern. "Ein musikalischer Glückstag“, diesen Titel stellte Eva Bäuerle-Götz über ihr Gastspiel in der Alten Kirche Buldern. Und die Harfenistin, die die Einladung der Ortsgemeinschaft in Bulderns Jubiläumsjahr zum 1125-jährigen Bestehen des Ortes gerne angenommen hatte, führte die Besucher auf einen traumwandlerischen Spaziergang durch einen glücklichen Tag.

Quasi als Ouvertüre stand die klassische Sonate D-dur von John Parry am Anfang und auch über den Dingen, ehe der musikalische Tag mit dem Erwachen noch in der Dunkelheit, nach einem sehnsüchtigen Traum, „Après un Reve“ von Gabriel Fauré, begann.

Nach dem harfenmäßigsten Stück überhaupt, dem sprudelnd-quellend-prickelnden „La Source“ (Die Quelle) von Alphonse Hasselmans (das für echte Glücksmomente sorgte!), folgte ein würziges Mittagsmahl mit „Epices“ von Bernard Andrès, der in acht kurzen Sätzen so unterschiedliche Klang-Geschmacks-Noten erschaffen hat wie Muskat (hier hörte man Gershwins „Summertime“ zwischen den Muskatnüssen hervor), Paprika, Safran, Pistazie oder Ingwer.

Ein wundervoller musikalischer Bogen, ein herrlicher Auftakt zu einer Sommernacht in der idealen Atmosphäre und Akustik der Alten Kirche Buldern.

 



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Rundgang wird wiederholt

BULDERN (mm). Aufgrund des großen Interesses wird Dr. Dieter Potente nach den Sommerferien einen zweiten Rundgang auf den Spuren der nationalsozialistischen Vergangenheit anbieten. Der Termin steht noch nicht fest. Der geführte Rundgang am Tag der Geschichte war auf großes Interesse gestoßen, rund 60 Teilnehmer folgten Potente bei der Tour durch das Dorf.



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Als Buldern brannte

BULDERN. „Das ist bei Klaas, das ist doch Niehoff, das ist die Brennerei Kirschner. Und das muss bei Kruse sein, an der Tankstelle!“ Der Dokumentarfilm, den die Briten  nach der Eroberung Buldernsam Karfreitag 1945 bei ihrem eigenen Einmarsch im Dorf gedreht hatten und der am Mittwoch erstmals öffentlich gezeigt wird, weckt  bei vielen Bulderanern im Hotel van Lendt lebhafte Erinnerungen an eine schlimme Zeit. Amerikaner mit vorgehaltener Maschinenpistole, die die Bulderaner aus ihren brennenden Häusern treiben, um sie in der Kirche zusammenzuschließen, gefallene, blutjunge deutsche Soldaten, die von ihren Gegnern aus den Vorgärten geborgen werden. „Das ist doch der Messing!“, sind sich viele der fast 200 interessierten Zuschauer sofort sicher, dass sie einen Gefangenen erkannt haben, der mit erhobenen Händen abgeführt wird. Auch am Abend des Tags der Geschichte in Buldern ist bei den Bulderanern keine Spur von Geschichtsmüdigkeit zu erkennen. Bernhard Lammers von der Ortsgemeinschaft dankt den vielen Besuchern der Ausstellung und der Führung von Dr. Dieter Potente für ihr Interesse (DZ berichtete). Dann kündigt er einen Film an, den Andre Hegemann bei einer Internetrecherche im Imperial War Museum entdeckt und erworben hatte. Zuvor führt Potente in die letzten Kriegstage des nationalsozialistischen Regimes ein.
Dr. Dieter Potente



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